Für den deutschen Käsekuchen ohne Boden rühre ich Butter und Zucker cremig, arbeite die Eier einzeln ein und gebe dann Quark, Grieß und Zitrone dazu.
Der Grieß bindet die Masse. Ohne ihn zieht der Quark Wasser und der Kuchen wird speckig.
Anschneiden erst, wenn er vollständig ausgekühlt ist. Die amerikanische Fassung mit Keksboden und Frischkäse steht bei meinem New York Cheesecake.
Wie mache ich Käsekuchen?

Zutaten
- 1 kg Magerquark
- 150 g weiche Butter
- 200 g Zucker
- 5 Eier
- 80 g Weizengrieß
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Bio-Zitrone
- 1 Prise Salz
- optional 50 g Rosinen
- Butter für die Form
Zubereitung
- Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform mit Butter einfetten.
- Butter und Zucker cremig rühren. Die Eier nacheinander unterrühren.
- Quark, Grieß, Vanillezucker, Salz sowie fein geriebene Zitronenschale und 2 EL Zitronensaft dazugeben. Alles kurz zu einer glatten Masse verrühren. Nach Wunsch die Rosinen unterheben.
- Die Quarkmasse in die Springform füllen und glatt streichen.
- Den Käsekuchen im unteren Drittel des Backofens etwa 55 bis 60 Minuten backen.
- Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form abkühlen lassen. Erst vollständig ausgekühlt anschneiden.
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Was ist der Unterschied zum Cheesecake?
Der deutsche Käsekuchen wird mit Magerquark gebacken, wahlweise mit Mürbeteigboden oder ganz ohne. Beide Varianten sind üblich, mein Rezept oben kommt ohne Boden aus. Der New York Cheesecake nutzt dagegen Frischkäse und immer einen Boden aus Butterkeksen.
Quark ist säuerlicher und magerer, deshalb schmeckt der deutsche Käsekuchen frischer und weniger sahnig.
Weitere süße Klassiker: Quarkspeise, Vanillepudding, Panna cotta und Milchreis.


