Für Grießklößchen norddeutscher Art koche ich Milch mit Butter auf, lasse den Grieß einrieseln und arbeite die Eier in die abgebrannte Masse.
Das ist der Unterschied zu den Grießnockerl: Dort wird die Butter cremig aufgeschlagen und der Grieß roh untergerührt. Grießnockerl sind die bayerisch-österreichische Variante.
Ab etwa Stuttgart nordwärts ist die Zubereitung mit aufgekochter Milch üblich. Die Klößchen werden dadurch fester und runder.
Wie mache ich Grießklößchen?

Zutaten
- 250 ml Milch
- 30 g Butter
- 100 g Weizengrieß
- 2 Eier
- Salz
- Muskat
Zubereitung
- Milch, Butter, Salz und frisch geriebene Muskatnuss in einem Topf aufkochen.
- Den Grieß unter ständigem Rühren einrieseln lassen.
- Die Masse bei kleiner Hitze weiterrühren, bis sie deutlich eindickt und sich vom Topfboden löst.
- Die Grießmasse vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.
- Die Eier nacheinander gründlich unter die noch warme Grießmasse rühren.
- Mit zwei angefeuchteten Teelöffeln kleine Klößchen formen.
- Die Grießklößchen in siedendes Salzwasser geben und bei geringer Hitze etwa 15 Minuten gar ziehen lassen.
- Mit einer Schaumkelle herausheben und als Einlage in einer klaren Brühe servieren.
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Was ist der Unterschied zu Grießnockerl?
Bei den Grießnockerl wird weiche Butter cremig aufgeschlagen, das Ei eingearbeitet und der Grieß roh untergerührt. Die Masse quillt anschließend zehn Minuten.
Bei den Grießklößchen wird die Milch mit der Butter aufgekocht und der Grieß darin abgebrannt wie bei einem Brandteig. Erst danach kommen die Eier dazu.
Beide werden in siedendem Wasser gegart und als Einlage in klarer Suppe serviert. Klassisch ist eine klare Rinderbrühe. Mit einer Hühnersuppe wird die Suppe milder, mit Gemüsebrühe bleibt sie vegetarisch.
Weitere Suppeneinlagen: Grießnockerl, Butternockerl, Markklößchen und Leberspätzle.


