Ob Rotkohl rot oder blau wird, entscheidet die Säure: mit Säure bleibt er rot, ohne Säure kippt die Farbe ins Blaue.
Deshalb knete ich den geschnittenen Kohl kräftig, damit die Gewürze und Aromaten einziehen können. Danach mariniere ich Rotkohl meistens über Nacht, so können die Gewürze und Zutaten den geschnittenen Rotkohl aromatisieren. Rotwein, Essig (Rotweinessig oder Balsamico) und eine süße Komponente wie Apfelkompott oder Preiselbeeren sind bei mir immer enthalten, um einen ausgewogenen Geschmack zu erzeugen. Besonderer Hinweis: Wirkt das Kraut beim Kochen bläulich, fehlt meistens der Säureanteil in der Zutatenliste.
Das ganze Rezept Schritt für Schritt: Blaukraut.


